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Fahrzeug

Reisebus mieten

Der Klassiker für größere Gruppen und längere Strecken. Ein Reisebus fasst je nach Bestuhlung 36 bis 58 Fahrgäste.

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Vier Angaben genügen für den Start.

Mittelgang und Sitzreihen eines leeren Reisebusses mit dunklen Ledersitzen

Der Reisebus ist der Bus, den die meisten vor Augen haben, wenn sie „Bus mieten" hören: rund zwölf Meter lang, ein durchgehender Fahrgastraum, darunter ein großer Gepäckraum. Er ist die Klasse für alles, was länger dauert und mit Koffern kommt.

Zwischen 36 und 58 Sitzen ist dabei viel Spielraum, und der ist eine echte Entscheidung: Weniger Sitze heißt mehr Beinfreiheit auf langen Etappen, mehr Sitze heißt, dass eine größere Gruppe in ein Fahrzeug passt. Welche Bestuhlung kommt, steht im Angebot — pauschal ist ein Reisebus eben nicht gleich ein Reisebus.

Was ihn von den kleinen Klassen abhebt, ist nicht nur die Zahl der Plätze, sondern der Komfort über Stunden: verstellbare Sitze, Klimaanlage, oft eine Bordtoilette, und der Gepäckraum, der Koffer schluckt, ohne dass jemand auf seinen Knien sitzt. Der Preis dafür ist die Größe — und die macht in engen Altstädten Probleme.

Reisebusse sind die häufigste Klasse in unserer Kooperation. Willst du einen Reisebus mieten, greifst du auf über 500 Fahrzeuge eigenständiger Betriebe an rund 40 Standorten zu — die Auswahl ist hier am größten, und der Bus kommt vom Betrieb, der deiner Strecke am nächsten sitzt.

Maße, Sitzplätze, Gepäckraum

Ein zweiachsiger Reisebus ist rund zwölf Meter lang; nach der Zulassung darf er als Zweiachser bis 13,50 Meter, als Dreiachser bis 15 Meter messen. Die Breite liegt bei 2,55 Metern, die Höhe je nach Modell etwa zwischen 3,6 und 4 Metern. Bestuhlt sind je nach Sitzabstand 36 bis 58 Plätze.

Der große Vorteil gegenüber den kleinen Klassen ist der durchgehende Gepäckraum unter dem Fahrgastboden. Als Faustregel gilt ein Koffer plus ein Stück Handgepäck pro Person, wobei der Koffer meist bis rund 20 bis 30 Kilogramm wiegen darf. Auf Sitzen, im Gang und auf dem Boden bleibt aus Sicherheitsgründen nichts stehen — dafür ist der Unterflurraum da.

Ausstattung

  • Klimaanlage: Standard in dieser Klasse.
  • Bordtoilette: üblich, aber nicht in jedem Bus — vorher bestätigen lassen.
  • Verstellbare Sitze mit Neigung und oft Fußstütze: verbreitet.
  • USB-Anschlüsse und Steckdosen: häufig, nicht garantiert.
  • WLAN und eine Bordküche für Kaffee: möglich, je nach Fahrzeug.
  • Mikrofon für die Reiseleitung: bei den meisten vorhanden.

Wofür ein Reisebus taugt — und wofür nicht

Taugt für Tages- und Mehrtagesfahrten größerer Gruppen, für Klassen- und Vereinsfahrten und überall dort, wo Komfort und Gepäckraum über eine lange Strecke zählen. Für 36 bis 58 Personen ist er die naheliegende Wahl, und auf der Autobahn spielt er seine Ruhe aus.

Taugt nicht für enge Altstädte und schmale Zufahrten. Ein Zwölf-Meter-Bus braucht Platz zum Wenden und Halten, und viele historische Kerne sperren ihn ganz aus. In solchen Fällen ist ein Midi- oder Kleinbus die bessere Antwort, oder der Reisebus hält am Rand und die Gruppe geht das letzte Stück.

Zufahrt und Rangieren in der Stadt

Die Größe, die den Komfort bringt, ist gleichzeitig das Nadelöhr. Mit zwölf Metern Länge und 2,55 Metern Breite braucht ein Reisebus großzügige Kurvenradien, eine feste Haltemöglichkeit und Platz zum Aussteigen. Umweltzonen, Fußgängerzonen und Poller schließen ihn in vielen Zentren aus.

Deshalb gilt: Nicht der Weg zum Ziel entscheidet, sondern der letzte Kilometer. Wir prüfen vorab, ob der Bus bis vor die Tür kommt oder ob ein ausgewiesener Bushalteplatz am Rand die sauberere Lösung ist. Bei Hotels, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungsorten lohnt es sich, die Ein- und Ausstiegsstelle früh festzulegen — das erspart am Tag selbst die Suche.

Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Ein Standard-Reisebus hat einen Einstieg über mehrere Stufen; das Deck liegt hoch über dem Gepäckraum. Für Fahrgäste, die schlecht auftreten können, ist das ein Thema, für einen Rollstuhl ohne Hilfsmittel eine Barriere.

Es gibt barrierefreie Reisebusse mit elektrischem Rollstuhllift, extra breiter Tür und Verzurrpunkten, an denen der Rollstuhl während der Fahrt am Boden verankert wird. Fahrgäste können im Rollstuhl sitzen bleiben oder auf einen Bussitz umsteigen. Solche Fahrzeuge sind ein eigener, kleinerer Teil des Bestands — sag uns bei der Anfrage, wie viele Rollstuhlplätze gebraucht werden, dann suchen wir gezielt.

Was den Preis bestimmt

  • Tagessatz plus gefahrene Kilometer ab Betriebshof.
  • Bei Übernachtung: Spesen und Unterkunft des Fahrers.
  • Lenk- und Ruhezeiten — auf langen Etappen kann ein zweiter Fahrer nötig sein.
  • Maut, Parkgebühren und City-Zufahrten.
  • Saison, Wochenende und Feiertage.

Typische Einsätze

  • Klassenfahrt oder Studienreise über mehrere Tage.
  • Vereins- oder Betriebsausflug einer großen Gruppe.
  • Hochzeit oder Familienfeier mit vielen Gästen.
  • Städtereise mit Gepäck für ein verlängertes Wochenende.
  • Transfer einer Reisegruppe vom Flughafen ins Hotel.

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